Sunday, November 08, 2009

Deutschland feiert 20 Jahre Mauerfall

Und dies wird im MDR über den Mauerfall geschrieben:
Das Erinnern an den Herbst '89 erreicht wie die Ereignisse vor 20 Jahren seinen Höhepunkt: Der Fall der Mauer am 9. November schlug die entscheidende Bresche in die DDR, beschleunigte die Entwicklungen. Bereits seit Tagen wird an dieses historische Datum erinnert. In Berlin finden am Montag die zentralen Feierlichkeiten mit ausländischen Gästen statt.
Mit zahlreichen Veranstaltungen wird am Montag vor allem in den neuen Bundesländern und in der Hauptstadt an den Fall der Mauer vor 20 Jahren erinnert. Die Feiern in Berlin beginnen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Gethsemane-Kirche. Am Nachmittag geht Bundeskanzlerin Angela Merkel symbolisch mit Bürgerrechtlern, Kirchenvertretern, dem polnischen Gewerkschaftsführer Lech Walesa und dem letzten sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow über den früheren Grenzkontrollpunkt Bornholmer Straße.
Mauer fällt zum Fest der Freiheit noch einmal

Höhepunkt der Veranstaltungen wird am Abend das "Fest der Freiheit" am Brandenburger Tor, zu dem Zehntausende Menschen erwartet werden. Die Staats- und Regierungschefs aus Russland, Frankreich, Großbritannien und Spanien sowie der schwedische EU-Ratsvorsitzende Fredrik Reinfeldt gehen mit Kanzlerin Merkel durch das Brandenburger Tor, einst Symbol der Teilung, heute Wahrzeichen der Hauptstadt des vereinten Deutschland. Die USA werden dabei von Außenministerin Hillary Clinton vertreten. Danach fällt die Mauer noch einmal. Am Reichstagsgebäude gibt Walesa den Anstoß für den Fall einer Domino-Kette aus knapp 1.000 symbolischen Mauersteinen, die bis zum Potsdamer Platz reicht. Mit einem Benefizkonzert im Berliner Dom und einem Feuerwerk klingt das Fest der Freiheit aus. Via: www.mdr.de

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Friday, September 25, 2009

DDR war nicht bankrott

Egon Krenz - „Die DDR war nicht bankrott“
Egon Krenz, der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, hat eine ganz eigene Sicht auf die jüngere Geschichte: Das SED-Regime sei im Herbst 1989 keineswegs zahlungsunfähig gewesen.

Zwar habe es kurz vor dem Zusammenbruch der DDR wirtschaftliche Schwierigkeiten gegeben, bis zum letzten Moment seien aber alle Rechnungen bezahlt worden, sagte Krenz am Donnerstag in Berlin. Er hatte nach dem Sturz von Erich Honecker am 18. Oktober 1989 die Macht übernommen und hielt sich nur bis kurz nach dem Fall der Mauer. Via: www.focus.de

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Thursday, July 09, 2009

Der Sonderzug nach Pankow - Ost-Berlin - DDR Blog

Hier ist Udo Lindenberg, der 1983 im Lampenladen für Unruhe sorgte. Sogar FDJler konnten bei der Musik nicht sitzen bleiben. Udo ist mit seinem Panik Orchester in die DDR gereist.

Friday, May 15, 2009

Brandenburg soll Stasi-Beauftragten bekommen - DDR Blog

Von Gudrun Mallwitz
Das Land Brandenburg bekommt einen eigenen Stasi-Beauftragten. Nach Informationen von Morgenpost Online hat die CDU Jörn Mothes für dieses Amt vorgeschlagen. Die SPD-Landtagsfraktion will dem zustimmen. Brandenburg hatte bisher als einziges Bundesland keinen Stasi-Beauftragten.
Brandenburg erhält 20 Jahre nach dem Fall der Mauer als letztes neues Bundesland einen Stasi-Beauftragten. Die große Koalition hat sich nach monatelangem Gezerre darauf verständigt, noch in dieser Legislaturperiode bis Herbst die Weichen für das Amt zu stellen. Die Vize-Ministerpräsidentin Johanna Wanka (CDU) habe den ehemaligen Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen von Mecklenburg-Vorpommern, Jörn Mothes, für den Posten vorgeschlagen, sagte SPD-Fraktionschef Günter Baaske nach der Fraktionssitzung. Die SPD wolle diesem Vorschlag zustimmen.
In der Abstimmung sprachen sich drei der 33 SPD-Abgeordneten gegen einen Stasi-Beauftragten aus, darunter der frühere Umwelt -und Agrarminister Wolfgang Birthler.
Er soll dies damit begründet haben, dass die Zeit für einen Stasi-Beauftragten vorbei sei. Der Abgeordnete war früher mit der heutigen Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheitsdienstes, Marianne Birthler, verheiratet. Sie hatte der Landesregierung jüngst vorgeworfen, sich nicht ausreichend um die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit zu kümmern. Via: morgenpost.de

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Tuesday, January 20, 2009

Der letzte Kommunist - ein Buch von Matthias Frings

Es ist ein Buch über den schwulen Autor Ronald M. Schernikau, der in den 80er Jahren nach West-Berlin übersiedelt. Passend zu dieser Neuerscheinung ist nun im Aufbau Verlag ein Video-Clip erschienen.

Im Sommer 1980 zieht Ronald M. Schernikau (1960-1991) nach Westberlin. Er ist eine Lichtgestalt der Literatur, Autor der provokanten "Kleinstadtnovelle". Er stürzt sich ins Nachtleben, in die Welt der Cabarets, Saunen, Discos. Er trifft die Liebe seines Lebens. Unter seinen Freunden, die wie er die Welt erobern wollen, ist der junge Schauspieler Matthias Frings. Doch in einem Punkt unterscheidet sich Schernikau von den anderen: Er ist
Kommunist. Zum Entsetzen seiner Freunde will er DDR-Bürger werden. Im Herbst 1989 erfüllt sich sein Lebenstraum. Doch wenige Wochen später fällt die Mauer. - Neben einer schillernden Biographie, in der Elfriede Jelinek, Thomas Hermanns, Marianne Rosenberg, Peter Hacks u. v. a. auftreten, gilt es einen Autor zu entdecken: "Einer der größten deutschen Schriftsteller der letzten Jahrzehnte." Dietmar Dath

Monday, April 28, 2008

DDR-Parteivermögen wird verteilt

POTSDAM - Aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR kann Brandenburg mit Zuwendungen in Millionenhöhe rechnen. Der Bund werde den ostdeutschen Ländern 45 Millionen Euro zur Verfügung stellen, sagte Finanzminister Rainer Speer (SPD). Davon entfielen 9,1 Millionen Euro auf Brandenburg. Mit einer ersten Auszahlung sei demnächst nach Abschluss der laufenden Prüfungen zu rechnen. Die Landesregierung werde die Gelder zweckentsprechend für kulturelle, soziale und wirtschaftliche Belange einsetzen.

Voraussichtlich erhält die Technologiestiftung Brandenburg laut Speer zwei Millionen Euro. Die dienten vor allem Forschungsvorhaben im Energiebereich. Vermutungen der oppositionellen Linksfraktion, wonach diese Summe an den Vattenfall-Konzern zur Entwicklung von Verfahren für eine saubere Energieerzeugung fließen soll, wies der Minister zurück. „Das ist falsch.“ Via: www.maerkischeallgemeine.de


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Monday, September 10, 2007

Egon Krenz musste sich kritischen Fragen stellen

Honecker-Nachfolger: DDR hatte auch gute Seiten
Über reges Interesse am Auftritt des einstigen Spitzenfunktionärs in der Führung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), Egon Krenz, konnte der Leiter der Heimvolkshochschule Rödding, Mads Rykind-Eriksen, berichten. 165 Schüler und vor allem Besucher aus Nordschleswig nutzten die Gelegenheit, die Version vom Untergang des von 1949 bis 1990 existierenden Staatsgebildes vom lang­jährigen FDJ-Vorsitzenden, Sekretärs der SED und vom 18. Oktober bis 3. Dezember 1989 als Nachfolger Erich Honeckers als SED-Generalsekretär die DDR lenkenden Mannes zu hören.
Krenz betonte, dass die DDR auch ihre guten Seiten gehabt habe und verwies auf die Enttäuschung vieler Ostdeutscher nach der Wiedervereinigung und in der Ex-DDR herrschende hohe Arbeitslosigkeit.
Selbstkritische Aussagen zum Regime der DDR-Staatsführung waren kaum aus dem Mund des Ex-Funktionärs zu hören, der wegen Mitverantwortung an Todesschüssen entlang der DDR-Grenze zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden war, von denen er knapp vier Jahre verbüßen musste. Via: www.nordschleswiger.dk

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Neue Weisung für alte Regel

Zum ersten Mal taucht ein Dokument auf, das detailliert belegt, wie brutal die DDR-Führung an der Grenze vorging. Trotzdem handelt es sich nicht um den lang gesuchten Schießbefehl VON CHRISTIAN SEMLER

Saß viereinhalb Jahre wegen der Mauertoten: Der letzte Verwalter des DDR-Regimes Egon Krenz (beim Abschreiten der Ehrenformation zu seiner Ernennung als Staatsratsvorsitzender im Oktober 1989) Foto: dpa

Was bedeutet die jetzt in Magdeburg gefundene Dienstanweisung, die einen Angehörigen der Stasi in der Uniform der Grenztruppen ermächtigte, flüchtende Kameraden - wenn nötig mitsamt ihrer Familie - zu erschießen? Was hat sich geändert an einer möglichen späten Strafverfolgung? Vieles, meint Hubertus Knabe, Leiter des Stasi-Gedächtnisortes Hohenschönhausen. Jetzt sei es möglich, erneut Verfahren wegen Mordes oder Totschlags an der Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten aufzunehmen. Eine voreilige Einschätzung, denn bei der Dienstanweisung handelt es sich gerade nicht um den lang gesuchten allgemeinen Schießbefehl. Aber auch wenn der gefunden würde, änderte dies nichts an dem komplizierten, umstrittenen Weg der Rechtsverfolgung gegenüber den Verantwortlichen für die Toten an der Mauer. Via: www.taz.de

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Monday, July 30, 2007

Die DDR, ihre Drogen und andere Legenden

Von Michael Pilz
Mitten im neuen Berlin bereichert der Autor unsere Kenntnis der DDR um 19 unglaubliche Geschichten: Da diese Fiktion mit Fakten unterfüttert ist, fragt sich der Leser des Buches nach kurzer Zeit: Kann es einen "Jamaika-Plan" zur Rauschmittel-Legalisierung nicht etwa doch gegeben haben?
Der Weg zu Jakob Hein führt aus dem U-Bahn-Schacht hinauf, über die Schönhauser Allee, die Hauptverkehrsader im heute so genannten Stadtteil Prenzlberg, in Richtung Kiez, wie die Bewohner wieder sagen. Es geht am Naturkostmarkt vorüber, man steht da und staunt: Europas größter Bioladen trägt den stolzen Namen LPG. Die Zugezogenen, also die Inhaber sowie die Mehrheit ihrer Kunden, denken an die vorindustrielle Landwirtschaft. An Produktionsgenossenschaften, wo gebeugte Bauern rostige Geräte über Äcker zerrten und mit Kuhmist düngten.
Wer die LPG der DDR erlebt hat, denkt an Ernteschlachten, Pestizide und das unglückliche Blöken aus verjauchten Viehbaracken. Nicht an „Lecker, Preiswert und Gesund“. Aber so ist das heute mit der DDR: Sie tritt einem am mächtigsten entgegen, wo sie sich am gründlichsten verflüchtigt hat. Die Macht des Mythos und die Dialektik. Ratlos steigt man hoch zu Jakob Hein ins Dachgeschoss. Beim Tee ergänzt er munter, es gebe in der Gegend sogar einen Wachdienst mit dem Namen MfS. Soviel ist sicher: Nicht nur Köpenicker Rentner leiden unter Ostalgie. Via: www.welt.de

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Sunday, June 03, 2007

Großer Auftritt für DDR-Agenten

Von Uwe Müller
Da hätte Stasi-Minister Erich Mielke seine Freude gehabt: Verstockte Überzeugungstäter aus seiner Schnüffelorgnaisation sollen auf einem Berliner Kongress über die West-Spionage berichten und lösen damit eine Kontroverse aus.
Der Bundespräsident reagierte unwirsch. Er sehe „keinerlei Anlass, im Sinne Ihres Anliegens tätig zu werden“, ließ Horst Köhler den Verfassern des Bittbriefes ausrichten. Hochrangige Stasi-Generäle der ehemaligen Auslandsspionage hatten ihn aufgefordert, sich dafür einzusetzen, die „Diffamierung der DDR-Aufklärungsdienste“ und die „bisherige Verfolgungspraxis“ gegen frühere Agenten zu beenden. Auf den Tag genau zwei Jahre nach Köhlers Antwort wird jetzt drei Unterzeichnern des Schreibens ein großer Auftritt ermöglicht.
Am 16. und 17. Juni dürfen Werner Großmann, der letzte Chef der legendären Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), sowie seine Stellvertreter Horst Vogel und Ralf Devaux auf einem Kongress in Berlin über ihre Arbeit mit „Kundschaftern an der unsichtbaren Front“ berichten. Die wissenschaftliche Tagung mit den Stasi-Obristen („Geschichte – Aufgaben – Einsichten“) hat Professor Thomas Wegener Friis vom Zentrum für das Studium des Kalten Krieges der Süddänischen Universität in Odense organisiert. Via: www.welt.de

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Monday, May 07, 2007

Zwei Kerzen im Zweivierteltakt

Zwickau feiert den Trabant: Das viel geliebte und viel geschmähte Volksauto der DDR wird 50 Jahre alt

Von Hendrik Lasch

Er rollt und rollt: Der Trabant, der in Zwickau drei Millionen mal gebaut wurde und zum Volksauto der DDR avancierte, wird in diesem Jahr 50. Die Fans feiern ihre »Rennpappe«.
Der Crashtest fand an einer Straßenböschung statt. Zwei Volkspolizisten hielten den spärlichen Verkehr auf Abstand, vier Herren in Ledermänteln wuchteten das Gefährt in die Höhe und ließen es über die Motorhaube abrollen. Das Fahrzeug kugelte die Wiese hinab; das Dach flatterte davon. Mit verbeultem Kotflügel kam es schließlich zum Stehen. Via: www.nd-online.de

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Wednesday, April 25, 2007

Wohin mit Marx?

Die Stadt Leipzig will von den Relikten der DDR nichts mehr wissen. Ein riesiges Marx-Relief soll auf einem abgelegenen Campus angebracht werden. von hannes delto

Noch heute ist der Schlachtruf »Proletarier aller Länder, vereinigt euch!« an dem Gebäude zu lesen, in dem einmal der Rat des Bezirks und die SED-Bezirksleitung der sächsischen Stadt Chemnitz, dem früheren Karl-Marx-Stadt, ihren Sitz hatten. Direkt davor befindet sich eine über sieben Meter hohe Plastik, das Karl-Marx-Monument. Die von dem sowjetischen Bildhauer Lew Kerbel im Jahr 1971 entworfene Plastik stellt stilisiert den Kopf von Karl Marx dar und steht mittlerweile unter Denkmalschutz.

»Wenn man das Monument wegnehmen würde, müsste man auch das Gebäude verändern, oder umgekehrt. Beides hat einen bildkünstlerischen Wert. Es ist ein städtebauliches Ensemble aus Büste und Gebäude«, sagt der Leiter der unteren Denk­mal­behörde Chemnitz, Thomas Morgenstern, der Jungle World. Bis 1993 war das Denkmalpflegegesetz der DDR in Sachsen gültig. Danach wurden die Denkmäler neu erfasst, und ein Jahr später beschloss die Stadt Chemnitz, den »Nischel« – so wird das Karl-Marx-Monument liebevoll von den Bürgern genannt – in die Liste der Denkmäler aufzunehmen. Via: www.jungle-world.com

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Tuesday, March 13, 2007

Krug kippte immer Bier ins Aquarium

Berlin. " Die Verbrecher kommen immer wieder an ihren Tatort zurück ", kommentierte DEFA-Chefindianer Gojko Mitic gestern die Szenerie in Sachsen-Anhalts Landesvertretung Möwe in Berlin. Die Möwe war zu DDR-Zeiten Künstlerklub. Berühmt wie berüchtigt. Der Progress-Film-Vertrieb, einst renommierter DDR-Verleih und seit zehn Jahren privatisiert, hatte zum Empfang geladen. Anlass bot die gegenwärtig stattfi ndende " Berlinale ".

Zu denen, die das Gebäude noch von früher kennen, gehören Hilmar Thate (" Daniel Druskat ") und Gojko Mitic. Staatssekretär Michael Schneider zeigte den beiden Schauspielern das Haus und gleich kamen die Erinnerungen wieder. Thate : " Hier war die Bar. Und hier in der Ecke saß ich mit Krug und Schall. Dort stand das große Aquarium. Krug hat immer Bier reingekippt. " Eine geschlossene Gesellschaft und ein Ort der Dekadenz ", nannte es der Mann, der sich mit den DDR-Oberen angelegt hatte...Via: www.volksstimme.de

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Thursday, February 01, 2007

Biermann soll 115. Ehrenbürger Berlins werden

Nach wochenlangem Gezerre ist jetzt die wichtigste Vorentscheidung gefallen: Der Liedermacher Wolf Biermann soll nach dem Willen des Kulturausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses 115. Ehrenbürger der Stadt werden. Eine endgültige Abstimmung im Parlament ist am 1. Februar geplant.

Umstritten: Die Auszeichnung Wolf Biermanns mit der Ehrenbürgerwürde
Foto: dpa
„Berlin verdankt Wolf Biermann eine Vielzahl von Gedichten, Liedern, Balladen und Schriften, die die Nachkriegsgeschichte der Stadt, ihre Wunden, ihren Geist und ihre Ausstrahlung reflektierten“, heißt es in einer am Montag von den Parlamentariern verabschiedeten Beschlussempfehlung von SPD, CDU, Grünen und FDP. In letzter Minute hatten sich die vier Fraktionen auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt, nachdem die SPD zunächst auf einem eigenen Entwurf bestanden hatte. Die Linkspartei als Koalitionspartner im rot-roten Senat enthielt sich der Stimme... Via: www.welt.de

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Wednesday, December 13, 2006

DDR Hymne Auferstanden aus Ruinen

1. Auferstanden aus Ruinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
Über Deutschland scheint.

2. Glück und Friede sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
Daß nie eine Mutter mehr
Ihren Sohn beweint.

3. Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben
Unsres Volks in dir vereint,
Wirst du Deutschlands neues Leben,
Und die Sonne schön wie nie
Über Deutschland scheint.

Sunday, November 26, 2006

DDR Film : kein Ostdeutsch

Tuesday, November 21, 2006

DDR Autor und ehemaliger DDR-Dissident Rathenow lehnt Novellierung ab

Der Schriftsteller und ehemalige DDR-Dissident Lutz
Rathenow hat die Novellierung des Stasi-Unterlagengesetzes in der von
Union, SPD und Bündnisgrünen geplanten Form abgelehnt. "Dieses Gesetz
täuscht die Erhellung der Vergangenheit durch juristische Paragraphen
vor. Das funktioniert nicht", sagte Rathenow dem "Tagesspiegel"
(Montagausgabe) in einem Interview. Der Hinweis der
Gesetzesbefürworter darauf, dass auch Stasi-Mitarbeit verjähren
müsse, greife nicht...
Via: www.presseportal.de

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DDR Zensur Schlechte Noten für DDR-Aufarbeitung

Berlin - Der Aufarbeitung von DDR-Geschichte und -Unrecht in den Schulen gibt der Historiker Hubertus Knabe schlechte Noten. „Es ist alarmierend, dass die heutige Schülergeneration so gut wie gar nichts mehr über die DDR weiß“, sagte der Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in einem dpa-Gespräch. Mit Blick auf den 17. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November forderte Knabe eine Aufklärungsoffensive. Künftig müsse „mehr Geld in die Vermittlungsarbeit und weniger in die Verwaltung der Stasi-Akten gesteckt werden“. Sonst wachse „eine Generation historischer Analphabeten“ heran. Auch Elternhaus und Medien „nehmen ihre Aufgaben nicht richtig wahr“, sagte Knabe...
Via: www.sz-online.de

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Die Odyssee des Preußischen Ikarus

Von Claus Christian Malzahn

Vor 30 Jahren, im November 1976, wurde der Liedermacher Wolf Biermann nach einem Konzert in Köln aus der DDR ausgebürgert. Doch der Tag, an dem die SED ihren besten Dichter vertrieb, war gleichzeitig der erste Tag vom langen Untergang des realen Sozialismus auf deutschem Boden...

Via: www.spiegel.de

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Sunday, November 19, 2006

DDR Witze : Darüber lachte der Osten

Historiker und Germanisten adeln den Ostwitz zum akademischen Studienobjekt. Doch studieren kann man ihn auch anders: Live und in Aktion, zum Beispiel. SPIEGEL ONLINE hat Beispiele für Ost-, Ossi- und Wessiwitze gesammelt - und setzt darauf, dass Sie davon noch mehr zu bieten haben.

Witze über Walter Ulbricht oder Erich Honnecker, über Bananenmangel und BRD-Borniertheit: Die trotzige Humor-Produktion des Ostens hat es dem Germanisten Karl-Heinz Borchardt angetan. Seit Jahren erforscht er an der Uni Greifswald den sehr spezifischen Ost-Witz und ist damit nicht allein. Vierzig Jahre Humor-Tradition drohen mittelfristig unterzugehen: Eine erste Generation, die die deutsche Teilung nie erlebt hat, nähert sich dem Erwachsenenalter.

Wahre, sozialistische Liebe: Erich Honnecker (rechts) beim innigen Bruderküschen mit Leonid Breschnew
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Wahre, sozialistische Liebe: Erich Honnecker (rechts) beim innigen Bruderküschen mit Leonid Breschnew

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